Anfang dieser Woche soll mal wieder eine Bannwelle über WOW hereingerollt sein, und es soll nun wieder ein paar botter und Goldspamer weniger geben.
Lustig in dem Zusammenhang ist das Interviev auf notaddicted.com in welchem ein Geschäftsführer von einem professionellen Bot-Betrieb etwas über seine Sorgen und Nöte plaudert.
Das Interessante daran, das ist kein China-Farmer Sweat-shop, sondern ein Kleinunternehmen das einen (für US-Verhältnisse) guten Lohn zahlt und gegen die Konkurenz aus Fernost bestehen will/muss.
Er jammert u.a. daß er 50000$ mit der Bannwelle verloren hat, naja das ist halt sein Geschäftsrisiko.

Schlimm finde ich daran, daß:

  1. Man mit sowas durchkommt, und das nicht nur im weit entfernten China, sondern in den USA, vor der Haustüre Blizzards, ist die Rechtslage vielleicht doch nicht so 100% klar wie es von den MMORPG Betreibern gerne dargestellt wird?
  2. An so einem Geschäfft mittlerweile wohl schon sehr viele Arbeitsplätze hängen, früher oder später wird die Bannerei und auch das Vorgehen gegen die Betreiber wohl eine deutliche soziale Komponente erhalten
  3. Es tatsächlich Geschäftsführer gibt, die an jeden ihrer Sätze ein „lol“ hängen…