Es sieht so aus als hätte es heute einen krassen Exploit bei Neverwinter gegeben.
Gut, den gibt es wenn dann schon immer aber heute wurde er wohl massiv von vielen ausgenutzt.
Ich war zu der Zeit leider nicht online, aber dieser Screenshot spricht Bände:
Es sieht für mich tatsächlich so aus als hätte man negative Auktionsbeträge einstellen können, falls das so gewesen war ist das der krasseste Fehler der mir jemals in einem MMO untergekommen ist. Die Ingame Wirtschaft, sowieso recht kompliziert wegen vielen Möglichkeiten viele Währungen hin und herzutauschen, wird wohl jetzt ziemlich im Eimer sein. Diese Diamanten lassen sich ja in ZEN zurücktauschen, und diese Währung ist spielübergreifend.
Momentan sind die Server genau deshalb down, mal sehen ob sie das wieder hinbekommen.
Vor ein paar Wochen kam ja Neverwinter raus, und es war mir schon seit der letzten GC klar dass ich das Spielen möchte.
Ich mag D&D und mir gefällt das Setting, viel kann da eigentlich gar nicht schiefgehen.
Zuerst war ich aber mal heftigst von den Pre-Release angeboten geschockt.
Ich kaufe mir eigentlich immer irgendwelche packs oder Abos bei neuen spielen so daß ich irgendeinen early Access bekomme.
Eigentlich sind das immer so zwischen 10-20€, manchmal 30, aber man bekommt immer noch irgendwelches Zeug dazu und das reicht dann meistens dass man bei einem F2P Titel mal länger nichts mehr dazu kaufen muss.
Nicht so bei Neverwinter, mit 190€ wäre ich dabei gewesen, ja tatsächlich, EINHUNDERTNEUNZIG Euro!
Ok, dann halt kein Pre-Release Zugang, ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass man mehr Geld hätte machen können, wenn man diesen Zugang auch vorher bei einem Paket so um die 40€ mitverscherbelt hätte, aber gut, damit man sowas versteht muss man wahrscheinlich jahrelang BWL studiert haben, das ist leider nicht mein Level.
Insgesammt macht das Spiel einen soliden Eindruck, die Grafik kann in meinen augen nicht ganz mit aktuellen Bezahltiteln mithalten, sie kommt aber keineswegs so billig daher wie das bei F2P Spielen leider viel zu oft der Fall ist, gerade ausreichend um ein gutes D&D Flair zu vermitteln und das ist eigentlich genug.
Ich werde allerdings nicht so ganz warm mit dieser neuen neuen art des Kampfsystems, das ging mir schon bei Tera mächtig gegen den Strich, irgendwie meinen heutzutage alle, dass das einfache Auslösen der Fähigkeiten über eine Aktionsleiste und das Auswählen des Zieles mit der Tabtaste oder mit einem Mausklick zu langweillig.
Ich verstehs nicht, wenn ich Action möchte spiele ich auf der Xbox, aber auch das wird seine Fans finden.
Der Shop ist unaufdringlich genug, das Echtgeldhandelssystem muss man nicht unbedingt benutzen, hier ein Youtube Video von Kriparian der erklärt wie er an Astraldiamanten kommt:
Was dann viel eher stört sind dann so die kleinen Sachen, dass man wie in GW2 spezielle Schlüssel benötigt um Truhen mit Ausrüstung öffnen zu können, und vor allem, dass es soweit ich es bisher rausbekommen habe nur 2 Taschen für Nichtzahler gibt.
Die Performance des Spiels ist ein paar Wochen nach Release vollkommen ok, obwohl ich meine dass auch hier wieder wie bei Cryptic Spielen üblich die Server in NA stehen.
Da in Neverwinter durch die Foundry ja theroetisch unbegrenzt viele Szenarien zur Verfügung stehen ist es für mich definitiv ein spiel dass ich immer mal wieder starten werde, es gibt gerade ja wenig Alternativen.
Rift wird zum 12.06 ein Free2Play Model haben.
Ich finde das eine tolle Neuigkeit, denn ich mag Rift, aber ich habe viel zu wenig Zeit dazu und so hätte sich ein Abo für mich nie rentiert.
Das F2P Modell klingt dazu noch überaus fair.
Wichtig wäre für mich nur dass es für die Abonennten wirklich nur ein plus an Erfahrung ist, und nicht für die F2P Spieler ein Minus.
Das nervt mich an SWtOR am meisten, man bekommt wirklich brutal weniger XP wie vorher mit einem Abo, sowas drückt auf die Motivation.
So habe ich dann doch noch was von meinem gekauften RIFT Addon dass ich dann nie so richtig gespielt habe.
Ich habe Defiance wiederverkauft.
Allein aufgrund der Tatsache dass ich das kann wünsche ich Trion grundsätzlich schon dass es sich für sie rechnet.
Wer kann schon ein MMO wieder verkaufen?
Mal abgesehen von den lustigen gebrauchten WOW-Schachteln die ab und an auf einem Flohmarkt zu finden sind oder Account-Schiebereien.
Defiance hat keinen Onlinepass oder ähnliches, einfach einlegen und Online spielen, die Konsolenversion vorrausgesetzt.
Mich hat es dann doch nicht überzeugt.
Zum einen ist da die triste Optik.
Mir ist klar dass bei einem Onlinespiel dass viele Spieler in einer offenen Welt auf eine Map bringen will da Abstriche gemacht werden müssen, das ist auch nicht das Problem, es geht mir eher um den ganzen Stil und die Farbgebung.
Die Landschaften sind sowas von eintönig, soweit das Auge reicht von hellbraun nach dunkelgrau, das hätte man auch auflockern können.
Die Gegner!
Es sind immer die gleichen Gegnertypen, immer die selben Mutanten und die 2-4 Abarten von Hellbugs.
Vielleicht kommen später noch ein paar mehr, ich habe aber keine Lust mich die ersten paar Stunden durch immer die gleichen Gegnerhorden schiessen zu müssen.
Das zweite M im Genre-Titel.
MMOs leben in meinen Augen davon daß viele Spieler zusammen spielen.
Da gehört für mich Konversation dazu. Defiance kommt fast ohne Interaktion daher.
Klar, es ist immer irgendwie ein anderer in der Nähe, aber kaum einer Chattet oder spricht. Mag vielleicht sein daß dies ein Probelm ist dass es nur auf der Konsolenversion gibt, trotzdem hat man nie dass Gefühl in einem Massive-Multiplayer Spiel zu sein.
Schade drum, das Setting wäre sicherlich interessant.
Always on ist ja das neue Reizwort in der Konsolenecke und einen Microsoft Mitarbeiter hat es letzte Woche erwischt.
Das Ganze ist schon ein wenig erschreckend, zeigt es doch wie weit weg von der Realität die Leute sind, die unsere Konsolen bauen ( Ich gehe jetzt mal davon aus dass ein Creative Director da schon was zu sagen hat).
Im Prinzip gings im Dialog darum dass er die Aufregung um Always on ja gar nicht versteht, das sei ja wie Strom, und der kann ja auch mal weg sein, in einem weiteren Dialog kommt dann auf die Frage was denn mit weniger gut ausgebauten Regionen ist, warum zur Hölle er da wohnen sollte.
Doch wenn ich ehrlich bin, meine XBOX war seit 3 Jahren vielleicht 1-2 Tage offline. Always on ist heutzutage eh schon überall, dieser Schritt ist dann schon logisch.
Angst macht mir dann schon eher dieser Beitrag.
3 Minuten ist zu krass wenn die Verbindung weg ist, erträglich wäre für 1-2 Stunden, schöner wäre ein ganzer Tag.
Ich spiele ja heute auch schon jede Menge Games on Demand Spiele auf der Xbox, weil Microsoft in letzter Zeit recht viele Deals gestartet hat, bei diesen benötigt man auch eine Verbindung, bricht diese ab so hat man 10 Minuten Zeit sie wiederherzustellen, sonst beendet sich das Spiel.
Das ist nicht schön aber ich komme damit klar.
Nur wenn sich die Telekom mal entschliesst einen halben Tag einen DSL Ausfall zu haben, kann ich heute meine FiFa oder NHL Disc einlegen und spielen, das wird in der Zukunft dann wohl nicht mehr gehen.
Always on wird kommen, doch momentan macht Microsoft einen groben Fehler wenn der Xbox 360 Nachfolger schon damit daherkommt, denn das wird definitiv ein Vorteil für die PS4 sein.
Wenn man im Elfenbeinturm bei Microsoft nach D3 und dem SimCity Debakel zu diesem Gedankengang immer noch nicht befähigt sein sollte, dann fällt man gewaltig auf die Schnauze, und das auch zu recht!
Ich tippe ja mal darauf diese Always on Geschichte wird irgendwie als neues super SocialMedia Ding verkauft, hat aber nur den einen Zweck, nämlich Gebrauchtkäufe zu verhindern und gleichzeitig wird man dann versuchen die Spiele immer noch für 60€ an den Mann zu bringen, ja es ist keine tolle Zukunft die ich da in meiner Kristallkugel sehe, aber der Verbraucher hat ja Gottseidank eine Wahl.